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Ultraschall beim Knochenbruch

 

Viele körpereigene Gewebe heilen nach einer Verletzung oftmals als Narbengewebe minderer Art aus. Der menschliche Knochen jedoch ist grundsätzlich in der Lage, sich völlig zu regenerieren. Am Ende eines normalen Heilungsprozesses ist er wieder vollständig stabil und belastbar. Die Zeit, die ein Knochen bis zur vollständigen Heilung braucht, kann man nicht pauschal benennen. Sie ist abhängig vom Knochen selbst und vielen individuellen Faktoren. Bei Mittelhand- oder Unterarmknochen geht man beispielsweise von 4 bis 6 Wochen aus, beim Schienbein hingegen von 10 bis 12 Wochen.

 

Ein Knochenbruch ist immer mit Einschränkungen verbunden, da er im Allgemeinen einer mehrwöchigen Ruhigstellung bedarf. Der behandelnde Arzt informiert dahingehend, mit welchen Maßnahmen die Chancen der Heilung gestärkt werden.

 

Das schwerwiegendste Risiko für die Behandlung stellt neben der Verheilung des Bruches in Fehlstellung und der sogenannten Sudeck-Dystrophie (eine Form der Durchblutungsstörung peripher der Verletzung) die verzögerte Knochenbruchheilung dar. Diese kann zu bleibenden Funktionseinschränkungen, insbesondere Kraftminderung und anhaltenden Schmerzen sowie im ungünstigsten Fall zur dauerhaften Ausbildung eines Falschgelenkes (Pseudarthrose) führen.

 

In verschiedenen medizinwissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei Anwendung einer bestimmten Ultraschallform am verletzten Knochen eine Stimulation des Knochenstoffwechsels erfolgt, welche die Chance einer ungestörten und raschen Knochenbruchheilung erhöht. Die Risiken einer Falschgelenkbildung sowie anderer typischer Folgezustände werden minimiert.

 

Ultraschall ist eine mechanische Energie, bestehend aus Vibrationen hoher Frequenz, die mit einem Ultraschallapplikator verabreicht wird (siehe auch „Was ist Ultraschall?“). Diese Vibrationen dringen durch das Gewebe des Körpers und führen hier zur Anregung der Knochenbruchheilung.

 

Die Verordnung von Ultraschall zur Stimulation der Frakturheilung in der Humanmedizin ist wissenschaftlich begründet.

 

Durch die Ultraschallbehandlung erfolgt:

 

  • eine raschere Knochenbruchheilung,

  • eine frühere Übungs- und Belastungsstabilität der Fraktur,

  • eine zeitliche Verkürzung der Immobilisation der frakturierten Extremität,

  • eine zeitigere Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess.

 

 

 

 

Für wen?

Für Menschen mit verzögerter Frakturheilung.

Hiervon spricht man, wenn ein Bruch innerhalb der – wie gesagt, vom Knochen abhängigen – normalen Ausheilungsdauer keine Zeichen einer ausreichenden knöchernen Durchbauung aufweist. Eine verzögerte Frakturheilung äußert sich in anhaltenden Schmerzen in der Bruchregion sowie dem Gefühl des Patienten, im Frakturbereich keine ausreichende Stabilität zu haben. Röntgenbild oder CT geben hier Aufschluss. Ultraschall kurbelt die Bildung der knochenbildenden Zellen weiter an und kann so letztlich das Risiko der Ausbildung einer Pseudarthrose minimieren.

Für Menschen mit Pseudarthrose.

Ist innerhalb von 6 Monaten keine Heilung zu verzeichnen, spricht man von einem sogenannten „Falschgelenk“. Der therapeutische Ultraschall kann hier die Knochenbildung anstoßen und in Gang setzen und somit eine Operation verhindern. In über 85% der Fälle heilt ein Knochen unter der entsprechenden Therapie trotz vorliegender Pseudarthrose aus.

Für Menschen aus Risikogruppen .

Dazu gehören Osteoporose- oder Diabetespatienten. Hier kann es sein, dass die Fraktur krankheitsbedingt schlechter heilt.

 

Desweiteren gibt es bestimmte Medikamente, welche die Wundheilung und damit einhergehend auch die Knochenheilung beeinträchtigen. Hierzu gehören Kortison und Zytostatika (Krebstherapie). 

 

Ebenso ergibt sich bei großflächigeren Frakturen ein erhöhtes Risiko für ein verzögertes oder unvollständiges Ausheilen. Frakturen bestimmter Knochen (Oberarm, Mittelfußknochen u.a.) bergen ebenfalls die Gefahr einer längeren und risikoreicheren Heilung.

Für Menschen mit Pseudarthrose.

Ist innerhalb von 6 Monaten keine Heilung zu verzeichnen, spricht man von einem sogenannten „Falschgelenk“. Der therapeutische Ultraschall kann hier die Knochenbildung anstoßen und in Gang setzen und somit eine Operation verhindern. In über 85% der Fälle heilt ein Knochen trotz vorliegender Pseudarthrose aus.

Für Menschen, die einfach schneller wieder fit sein wollen oder müssen 

und ihren Körper optimal bei der Knochenregeneration und Heilung unterstützen wollen. Sportler, beruflich stark Engagierte, Selbstständige.

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